Nicht nur das Wetter schlägt manchem aufs Gemüt, sondern auch die vielen Totengedenktage in diesem Monat. Feste wie Allerheiligen rufen in Erinnerung, dass wir als Lebende eingebettet sind in die Schar all derer, die schon von uns gegangen sind und die noch nach uns gehen werden. Totensonntag und Ewigkeitssonntag (bei den Katholiken Christkönig) greifen die Endlichkeit des Lebens auf.
Dazu kommen noch Reichsprogromnacht (09.11.1938) und der Tag der Anschläge in Paris (13.11.2015), die daran erinnern, wie zerbrechlich und anfällig unsere Welt für Zerstörung, Hass und Krieg ist.
Doch in diesem Monat feiern wir auch das Fest des Hl. Martin (11.11.) und der Hl. Elisabeth (19.11.), die sich nicht mit den Widrigkeiten des Lebens abgefunden, sondern tatkräftig angepackt und etwas verändert haben.
Zünden wir also im November ein Licht an und denken wir daran, dass jedes noch so kleine Licht die Dunkelheit ein wenig erhellt und mit seiner Wärme und Strahlkraft Hoffnung und Zuversicht geben kann.
Dienstag, 22. Oktober 2024 | Ein Beitrag von Pastoralteam