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Mach es wie der Vogel, der nicht aufhört zu singen, auch wenn der Ast bricht

Impuls zur KW 43/2025

Wir stehen im Heiligen Jahr der Hoffnung. Die Hoffnung ist zu allen Zeiten etwas Heiliges, etwas Kostbares, Wertvolles und Notwendiges. Wir brauchen sie dringend im Alltag, um die Lebensenergie und den Mut nicht zu verlieren. Die düsteren Tage des Monats November mit dem Gedenken an unsere Vergänglichkeit können uns runterziehen und depressiv machen. Im Gedenken an unsere Verstorbenen kann manche Enttäuschung hochkommen, warum das Leben nicht immer hält, was es verspricht. Warum Leben und Glück genommen wird und unsere Hoffnung auf die Probe gestellt wird. Da spüren wir: Endliche Enttäuschungen müssen wir annehmen, wir dürfen aber nie die unendliche Hoffnung verlieren. Der hl. Johannes Bosco, ein Menschenfreund, der sich im 19. Jahrhundert in Turin verwahrloster Jugendlicher annahm und ihnen Bildung und Zukunftsperspektiven gab, sagt es in einem schönen Bild: „Halte dich an Gott. Mach es wie der Vogel, der nicht aufhört zu singen, auch wenn der Ast bricht. Denn er weiß, dass er Flügel hat.“

Pius Angstenberger, Pfarrer

Mittwoch, 22. Oktober 2025   |   Ein Beitrag von Pastoralteam