Unser Erlöser, der in der Welt als Kind in der Krippe geboren wurde, will heute zu uns kommen. In der Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest: in einer Zeit der Ruhe und Erwartung, der Besinnung und Stille. Wie schwer das ist, spüren wir, wenn bereits im Advent das volle Weihnachtslichter- und Reklame- Programm aufgefahren wird, und in den Betrieben am Ende des Jahres durch Jahresabschlüsse mehr Arbeit als sonst ansteht. Umso wichtiger ist, sich persönlich Zeit zu nehmen: zu Stille, Nachdenken, Bibellesen, Spaziergänge, etc.
Im Advent 2025 beginnt das neue Kirchenjahr, in dem wir in den Sonntagsgottesdiensten das Evangelium nach Matthäus hören. Es betont die Bedeutung des Alten Testament für die Jesustradition. So beginnt es mit dem Stammbaum Jesu. In 5 großen Reden stellt es Jesus als meisterhaften Lehrer dar, der komplexe Weisheiten durch Reden, Gleichnisse und Gebote vermittelt.
Als „neuer Mose“ erfüllt er die Lehre Israels, insbesondere durch die Bergpredigt, die sich durch radikale Liebe, Vergebung und Barmherzigkeit auszeichnet und die alle Christen herausfordert, nach diesem ethischen Fundament zu leben. Jesus lehrt und verkündet nicht nur, durch das Heilen von Krankheiten und Leiden veranschaulicht er die lebensverändernde Kraft seiner Botschaft und zeigt, dass Gott den Menschen nahe ist. Das Evangelium betont: „Wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein… wie der Menschensohn, der gekommen ist…zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mt 20,26-28). Jesus beauftragt schließlich alle, die ihm nachfolgen, zu allen Völkern zu gehen, sie zu lehren und zu taufen. Das Evaneglium endet mit der Hoffnung des Auferstandenen: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28.20).
Dienstag, 18. November 2025 | Ein Beitrag von Pastoralteam